marcostoehr
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Im Ex-Paketbeschleuniger nach Holland

Da wir in Aachen an der niederländischen Grenze wohnen, war es klar, dass wir auch im Ex-Paketbeschleuniger nach Holland fahren werden. Waren wir 2015 noch mit dem Alkovenwohnmobil in Petten auf dem Campingplatz, ging es mit dem Sprinter nun zur Maasvlakte und nach Renesse.

Doch erst ging es über die erwähnte Grenze und es irritierte mich erneut, dass in den Niederlanden auf der Autobahn auch der Standstreifen als normale Fahrspur genutzt werden darf. Das kostet den deutschen Autofahrer schon Überwindung. Letztlich nutzten wir aber auch diese Spur, wenn der Verkehr es ermöglichte. Der erste Stop war dann ein unterirdischer Supermarkt, was auch eher ungewöhnlich ist. Nach der Erweiterung des Proviants um holländische Spezialitäten ging es weiter.

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Schiffegucken an der Maasvlakte

Das Ziel war das eine Pommesbude namens Smickel-inn, die den Slogan “Balcony of Europe” trägt. Kurz vorher hielten wir noch mal am Strand, bevor es dann schließlich zum Ziel ging. An der Maasvlakte angekommen wurde erst mal ganz klassisch eine Pommes und eine Frikandel Spezial gegessen. Dann ging es zwischen die Windräder und wir parkten mit Blick auf die Einfahrt der Passage.

Die Maasvlakte ist ein großes Industrie- und Hafengebiet und der Punkt am Smickel-in quasi die Einfahrt aller über die Nordsee kommenden Schiffe in den Hafen Rotterdam. Und somit stehen hier viele Menschen zum Schiffegucken. Man sieht Ferngläser und Kameras mit Objektiven in allen Größen. Die Leute kommen, packen ihren Klappstuhl aus und erfreuen sich an den schwimmenden Kolossen. Es ist wunderbar still, wenn einen die Windräder nicht stören.

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Ex-Paketbeschleuniger am Strand

Am nächsten Tag ging es nach Renesse. Die bei meinen Klassenkameraden damals so beliebte Stadt war auch im April gut besucht, und so hielten wir uns nur kurz dort auf, flanierten einmal durch die Straßen und besuchten ein paar Geschäfte. Danach ging es mal wieder an einen Strand, um noch ein wenig aufs Meer zu starren. Dann bezogen wir einen der raren Wohnmobilstellplätze auf dem nahen Campingplatz Camping International. Der hat uns gut gefallen, alles war recht neu und der Weg zum Strand war kurz. Der Urlaub leider auch und so ging es am Folgetag wieder nach Hause. Leider.

Weitere Bilder zum Kurztrip nach Holland im Ex-Paketbeschleuniger findet ihr in der nachfolgenden Galerie:

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