marcostoehr
getunter Opel Omega A Caravan in pink Front

Pinker Opel Omega A Caravan

Ein Opel Omega A Caravan ist ein typisches Laderaumwunder und Arbeitstier aus den 80er und frühen 90er Jahren. Vorzugsweise Männer haben damit Baumaterialen oder die ganze Familie samt Gepäck von A nach B gefahren. Mittlerweile ist der Omega der ersten Generation der deutschen Definition nach ein Oldtimer – vorausgesetzt, er hat überlebt. Denn der Rost war des Opels größter Feind und hat viele der oft nicht pfleglich behandelten Lastesel im Laufe der Jahre einfach dahingerafft.

Auch ist der Opel Omega A Caravan aufgrund der oben beschriebenen Gegebenheiten sicherlich nicht das typische Tuningobjekt wie zum Beispiel ein Nissan 370Z, auch wenn es mit den Sechszylindermotoren mit drei Litern Hubraum und bis zu 24 Ventilen und bis zu daraus resultierenden 204 PS durchaus potente Modelle gab. Und wenn, dann waren es meist auch Kerle, die diese großen Fahrzeuge nach ihrem Gusto veredelten. Doch scheinbar ist auch das nur ein Klischee, wie der hier gezeigte Wagen mal wieder eindrucksvoll beweist. Oder handelt es sich nur um die dem Sprichwort nach die Regel bestätigende Ausnahme?

getunter Opel Omega A Caravan in pink Seite und Heck
getunter Opel Omega A Caravan in pink Seite und Heck

Auf einem Supermarktparkplatz stand dieser pinke Opel Omega A Caravan in der Nachmittagssonne und sorgte für Aufmerksamkeit. Ein pinker Wagen mit diesen Ausmaßen ist einfach ein Hingucker, egal, ob er einem gefällt oder ob er scheinbar Augenkrebs verursacht. Gut gemacht war er allemal. Es gab eine andere Schnauze, Lufthutzen in der Motorhaube, einen anderen Endschalldämpfer, Alufelgen und seitlich angebrachte Hinweise “49 % Engel, 51 % Zicke”. Wisst ihr Bescheid. Innen entdeckte ich dann noch das obligatorische Sportlenkrad mit wesentlich geringerem Durchmesser, als es das Originalteil noch hatte.

Würdet ihr damit herumfahren?

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